Aufgrund der Rabattverträge der Pharmaindustrie haben jetzt die Krankenkassen und die Hersteller von Arzneimitteln die Regierung zur Nachbesserung der Gesundheitsreform aufgefordert.
Das Problem liegt hierbei darin, dass die Gesundheitsreform von verschiedenen Gerichten unterschiedlich interpretiert wird, so die Meinung des Vizechefs der AOK-Baden Württemberg.
Der Grund für die Problematik ist der Streit zwischen den Sozialgerichten und Vergabekammern, wer für die Lösung der Ausschreibung der neuen Pharmarabattverträge zuständig ist. Dieser Streit kostete die AOK bisher bereits mehrere Millionen (durch entfallene Rabatte).
Zusätzlich steht dieses Problem im Widerspruch zur Gesundheitsreform, die mehr Rabatte und dadurch Wettbewerb und geringere Kosten herbeiführen möchte.